Jetzt zum Webinar anmelden
November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk
35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.
Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.
Alle Inhalte im November kostenlosRegistrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.
Studie: Markenartikler brauchen künftig keine Onlinewerbung mehr
05.12.2006 Die Websites von Markenartiklern verfügen in den USA über eine zunehmend größere Online-Reichweite als die Internet-Angebote von traditionellen Portalanbietern oder General-Interest-Sites. Ihre Investitionen in Onlinewerbung können Markenartikler damit eigentlich getrost zurückfahren. Nicht zuletzt, weil die meisten Besucher weder über Bannerwerbung noch Suchmaschinenanzeigen auf Marken-Websites aufmerksam werden.
Die US-Website von Unilever kommt der Untersuchung zufolge auf drei Millionen Besucher im Monat. Procter & Gamble schafft jeden Monat sogar fast sechs Millionen Unique Visitors. Damit erreicht die Marken-Website 3,3 Prozent aller US-amerikanischen Internetnutzer.
Dieser Anteil ist mehr als doppelt so hoch als die 1,3 Prozent Marktanteil, den (als Top-Spender) Procter & Gamble am US-amerikanischen Werbemarkt hat. Und neunmal so hoch wie der Anteil von Procter & Gamble am US-Markt für Online-Werbung.
Ebenfalls interessant: Dem Bericht nach sind die Besucher von Marken-Websites weitaus kommunikativer als der durchschnittliche US-amerikanische Internetnutzer. So sind Besucher von Marken-Websites wichtige Multiplikatoren im Bereich Empfehlungsmarketing. 40 Prozent der Besucher von Marken-Websites, die per E-Mail bereits einmal Kontakt mit Marke oder Unternehmen hatten, empfehlen dem Bericht zufolge auch Produkte weiter. Um von dieser Tatsache zu profitieren, sollten Unternehmen auf ihren Corporate- und Marken-Websites unbedingt möglichst oft ihre Nutzer einbinden: beispielsweise über Blogs.
Der meiste Traffic auf Corporate- und Marken-Sites kommt übrigens über EMail-Marketing zustande. Der Berichterstattung nach bekommen Marken-Websites immer dann stark steigende Zugriffszahlen, wenn kurz zuvor ein Newsletter verschickt wurde. Ein weiterer Teil wird auf Marken-Websites über traditionelle Onlinewerbung wie Banner oder Flash-Layer aufmerksam. Das Geld für Suchmaschinen-Marketing können sich Markenartikler dagegen sparen: Dem Bericht zufolge kommt kaum ein Besucher über Suchmaschinen-Anzeigen auf eine Marken-Website.
